Beichte: Den Stiefbruder heimlich beobachtet

Liebes Tagebuch,

ich muss dir etwas gestehen, das mir seit heute Nachmittag keine Ruhe lässt und das ich wahrscheinlich niemand anderem erzählen würde. Es fing alles ganz unspektakulär an. Ich war auf dem Weg ins Badezimmer, nichts weiter, ein ganz gewöhnlicher Gang über den Flur, wie ich ihn schon hundertmal gemacht habe. Meine Gedanken waren woanders, bei den Dingen, die ich heute noch erledigen wollte, als ich plötzlich innehielt.

Da war ein Geräusch. Erst ein leises Rascheln, dann ein gedämpfter, kaum hörbarer Laut, der aus einem der Zimmer kam. Ich blieb stehen und lauschte, mein Herz schlug auf einmal etwas schneller, obwohl ich mir nicht erklären konnte, warum. War da jemand? Und wenn ja, wer? Ich überlegte kurz, wer überhaupt zu Hause sein könnte, und ein Gedanke drängte sich mir auf, den ich zunächst beiseite schob, weil er mir albern erschien. Dominik. Konnte er das sein? Aber wieso sollte er sich so merkwürdig verhalten, allein in einem Zimmer, mit Geräuschen, die ich nicht zuordnen konnte?

Ich stand eine ganze Weile unschlüssig im Flur. Mein eigentliches Ziel, das Badezimmer, geriet völlig in Vergessenheit. Stattdessen wanderten meine Gedanken im Kreis, ich malte mir die unterschiedlichsten Erklärungen aus, von vollkommen banalen bis hin zu völlig absurden. Die Ungewissheit war es, die mich am meisten quälte. Ich wusste einfach nicht, wer sich dort befand, und genau das ließ mir keine Ruhe.

Schließlich siegte die Neugier über meinen Anstand. Ich weiß, es war nicht richtig, ich hätte einfach weitergehen sollen, aber meine Füße trugen mich wie von selbst näher an die Tür heran. Leise, fast lautlos, kniete ich mich hin und näherte mein Auge dem Schlüsselloch. Für einen Moment zögerte ich noch, mein Gewissen meldete sich kurz zu Wort, aber die Spannung in mir war einfach zu groß geworden.

Und dann sah ich es. Mein Verdacht hatte mich nicht getäuscht: Es war tatsächlich Dominik. Doch was ich dort durch den schmalen Spalt erblickte, hat mich völlig überrumpelt, nicht erschreckt, eher fasziniert, auf eine Weise, die ich selbst kaum in Worte fassen kann. Ich stand da, den Atem angehalten, unfähig, meinen Blick abzuwenden.

Ich weiß noch nicht, ob ich dir schon jetzt im Detail erzählen soll, was genau ich gesehen habe. Vielleicht muss ich es erst selbst sortieren, bevor ich die richtigen Worte dafür finde. Nur so viel kann ich sagen: Es hat etwas in mir verändert, und ich kann seitdem an nichts anderes mehr denken.


Sie legt das Tagebuch weg und muss das Geschehene erstmal verdauen. Schließlich war es ausgerechnet ihr Stiefbruder Dominik, den sie durch das Schlüsselloch beobachtete.

Sie legte den Stift beiseite und klappte das Tagebuch vorsichtig zu, als könnte sie damit auch ihre aufgewühlten Gedanken verschließen. Doch ganz so einfach war es natürlich nicht. Sie setzte sich aufs Bett, zog die Knie an die Brust und starrte eine Weile einfach nur ins Leere, während das Bild, das sie durch das Schlüsselloch gesehen hatte, immer wieder vor ihrem inneren Auge auftauchte.

Irgendwann stand sie auf, lief ein paar Schritte durchs Zimmer, blieb am Fenster stehen, ohne wirklich etwas davon wahrzunehmen, was draußen vor sich ging. Sie versuchte, sich abzulenken, schaltete den Fernseher ein, zappte ziellos durch die Kanäle, ohne dass irgendetwas davon ihre Aufmerksamkeit wirklich fesseln konnte. Nach ein paar Minuten schaltete sie ihn wieder aus.

Sie machte sich schließlich etwas zu essen, mehr aus Gewohnheit als aus echtem Hunger, und stocherte eher lustlos in ihrem Teller herum, während ihre Gedanken immer wieder zu dem zurückkehrten, was sie gesehen hatte. Ein Anruf von einer Freundin lenkte sie kurz ab, aber auch das Gespräch verlief irgendwie zerstreut, sie hörte nur mit halbem Ohr zu und war erleichtert, als es vorbei war.

Den restlichen Abend verbrachte sie eher unruhig. Sie nahm sich ein Buch zur Hand, las dieselbe Seite gefühlt dreimal, ohne wirklich etwas davon zu behalten, und legte es schließlich wieder weg. Ein heißes Bad sollte ihr helfen, abzuschalten, aber selbst im warmen Wasser kreisten ihre Gedanken weiter um dieselbe Frage, die sie einfach nicht loslassen wollte.

Erst spät, als die Müdigkeit langsam die Oberhand gewann, legte sie sich ins Bett, in der vagen Hoffnung, dass der Schlaf ihr ein wenig Abstand verschaffen würde.


Nach ein paar Stunden schreibt sie weiter

Liebes Tagebuch,

Während ich mich abzustützen versuchte, riss ich die Klinke nach unten. Dominik hatte nicht abgeschlossen und so öffnete sich die Tür. Ich schaffte es noch mit einer Hand meinen Fall abzufedern, die andere Hand steckte noch immer zwischen meinen Beinen. Ohne Slip und mit feuchten Schamlippen lag ich auf dem Badezimmerfußboden und schaute meinen Bruder an, der unter der Dusche stand und seinen Schwanz in der Hand hielt.

Ich war jetzt nur noch weniger als zwei Meter von seinem riesigen Ding getrennt. Überrascht sah Dominik mich an. Sofort nahm er die Hände von seinem Penis und versuchte seine Erektion zu verstecken. Doch sein Penis war so riesig, dass es ihm nicht gelang ihn mit den Händen abzudecken.

Ich hatte große Angst, dass Dominik nun wütend auf mich sei. Mein Herz raste, und ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, während ich noch halb in der unbequemen Hocke vor der Tür verharrte, unfähig, mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf, Ausreden, Erklärungen, Entschuldigungen, aber keiner dieser Gedanken formte sich zu einem zusammenhängenden Satz. Ich erwartete einen Wutausbruch, vielleicht sogar Enttäuschung in seinen Augen, etwas, das mir endgültig bestätigen würde, wie falsch mein Verhalten gewesen war.

Doch stattdessen schaute er mich nur ungläubig an. Sein Gesichtsausdruck war keine Spur von Zorn, eher eine Mischung aus Überraschung und Verwirrung, als könnte er selbst kaum glauben, was sich gerade vor ihm abspielte. Für einen Moment, der mir unendlich lang vorkam, sagte keiner von uns beiden ein Wort. Wir starrten uns einfach nur an, er von innen, ich noch immer kniend auf dem Flurboden, das Schlüsselloch längst vergessen.

„Was machst du hier?“, wollte er schließlich wissen, seine Stimme klang dabei eher fassungslos als anklagend. Und ich stotterte nur vor mich hin, brachte keinen vernünftigen Satz heraus, sondern nur abgehackte Wortfetzen, die kaum einen Sinn ergaben. Ich spürte, wie meine Hände leicht zitterten, während ich verzweifelt nach irgendeiner Erklärung suchte, die nicht völlig absurd klingen würde.

„Ich… ich… es tut mir Leid, Dominik… ich wollte doch nur mal sehen wie er aussieht…“, versuchte ich mich zu erklären.

Dabei bemerkte ich, dass meine Finger noch immer in meiner Scheide steckten. Ich zog sie schnell heraus und auf einmal traf mich der Schlag. Hoffentlich hatte ich mein Jungfernhäutchen nicht aus Versehen zerstört, als ich mit den Fingern in meiner Pussy gestürzt war. Ich warf einen Blick auf meine Hand. Sie war nass. Aber es war kein Blut zu sehen. Ich war für einen kurzen Augenblick erleichtert, weil ich mir jetzt sicher war, dass meine Jungfräulichkeit durch den Sturz nicht beschädigt worden war. Doch dann fiel mein Blick wieder auf Dominik. Er war aus der Dusche getreten und schaute mich an. Sein Penis stand jetzt genau vor meinem Gesicht. Er gab sich gar keine Mühe mehr sein steifes Glied vor mir zu verstecken. Jetzt konnte ich den Penis endlich aus nächster Nähe betrachten und ich war hin und hergerissen.

Einerseits fand ich es so interessant ihn endlich zu sehen und es machte mich auch richtig an diesen großen Schwanz in der Luft ragen zu sehen. Doch dann mischte sich auch wieder die Angst unter die Gefühle. Was würde er wohl sagen? Würde er mich bei meinen Eltern verpetzen? Meine Eltern waren streng katholisch. Bei uns wurde immer wert darauf gelegt, dass ein Mädchen keinen Sex vor der Ehe hatte. Deswegen hatte ich mich auch nie getraut einen Freund zu haben. Ich hätte ihn nicht mit nach Hause bringen können und im Dorf hätte es sich sehr schnell rumgesprochen, dass ich einen Freund gehabt hätte. Das wollte ich nicht riskieren.

Meine Eltern hätten es niemals akzeptiert und wenn sie erst erfahren würden, dass ich es mir heimlich selbst mache und dass ich meinen Bruder noch dabei beobachte… das hätten sie hart bestraft. Ich hätte mich von meinem bequemen Leben verabschieden können und auch meine Studienwünsche hätten sich in Luft aufgelöst. Denn wenn meine Eltern erst einmal erfahren hätten was sie da in die Welt gesetzt haben, hätten sie keinen Grund mehr gesehen mich weiterhin zu unterstützen und zu finanzieren. 

Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll. Immer wieder gehe ich die Situation in Gedanken durch, suche nach einem Ausweg, einer Erklärung, irgendetwas, das die ganze Sache weniger schlimm erscheinen lässt, aber es will mir einfach nicht gelingen. Was, wenn er es jemandem erzählt? Was, wenn die anderen es herausfinden und mich nur noch mit diesem einen Moment in Verbindung bringen? Allein der Gedanke daran lässt mir den Magen zusammenziehen.

Ich wälze mich im Bett von einer Seite auf die andere, kann einfach nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder höre ich seine Stimme, dieses ungläubige „Was machst du hier?“, und jedes Mal überkommt mich aufs Neue diese Mischung aus Scham und Panik. Ich hätte so gerne eine Zeitmaschine, um einfach noch einmal an dieser Tür vorbeizugehen, ohne stehen zu bleiben, ohne zu lauschen, ohne durch dieses verdammte Schlüsselloch zu schauen.

Bitte, liebes Tagebuch, lass es niemand jemals erfahren. Ich könnte es nicht ertragen, wenn das die Runde macht, wenn die Leute anfangen zu tuscheln oder mich komisch ansehen, ohne dass ich überhaupt weiß, was genau sie wissen. Ich hoffe einfach nur, dass Dominik es für sich behält, dass dieser Moment zwischen uns bleibt und irgendwann in Vergessenheit gerät. Vielleicht, wenn ich einfach lange genug warte und mich völlig normal verhalte, wird irgendwann alles wieder gut. Vielleicht. Ich kann nur hoffen.

Deine Anita

Nach diesen Worten legte sie den Stift bei Seite und drehte sich im Bett um, in der Hoffnung in den Schlaf zu finden.

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