Schlagwort: Tabu

  • Hoffentlich werden es meine Eltern nicht erfahren…

    In dem kleinen Dorf, in dem die Häuser dichter an Erinnerungen als an Straßen gebaut zu sein scheinen, lebt Klara. Achtzehn Jahre ist sie alt, schlank, mit langem dunkelblondem Haar, das sie meistens zu einem losen Zopf bindet, und grünen Augen, die aufmerksamer schauen, als es viele aus ihrer Umgebung vermuten würden. Sie ist nicht groß, aber sie hat eine Art, sich zu bewegen, die Ruhe ausstrahlt, selbst wenn in ihrem Inneren längst nicht alles ruhig ist.

    Ihre Eltern sind katholisch erzogen worden und haben diesen Glauben, mit all seinen Ritualen und Werten, an Klara weitergegeben, auch wenn die Familie selbst längst nicht mehr das ist, was sie einmal war. Vor einigen Jahren haben sich ihre Eltern getrennt, und ihre Mutter hat erneut geheiratet. Seitdem gibt es einen Stiefbruder in Klaras Leben, jemanden, der über Nacht zur Familie gehörte, ohne dass Klara wirklich gefragt wurde, ob sie das wollte. Es ist nicht so, dass sie ihn nicht mag, aber das Zusammenleben hat ihr Bild von Zuhause durcheinandergewirbelt, und manchmal fühlt sie sich in ihrem eigenen Haus wie eine Beobachterin eines Lebens, das sich ohne sie neu zusammengesetzt hat.

    In ihrer freien Zeit liest Klara gerne, vor allem Bücher, in denen Menschen mit sich selbst ringen, und sie geht oft alleine spazieren, die Kopfhörer im Ohr, um den Kopf freizubekommen. Sie zeichnet ein wenig, nichts Großes, eher kleine Skizzen in den Rand ihrer Hefte, und sie hört für ihr Leben gerne Musik, die sie schwermütig und zugleich getröstet zurücklässt.

    Die Schule war für Klara immer mehr als nur Pflicht. Sie ist ehrgeizig, fast diszipliniert in ihrem Wunsch, gut abzuschneiden und bald studieren zu können, weg aus dem Dorf, hinein in ein Leben, das sie sich selbst aussuchen darf. Vielleicht ist das auch der Grund, warum sie, anders als ihre Freundinnen, noch nie eine Beziehung hatte. Nicht, weil sie niemand wollte, sondern weil sie selbst nie das Bedürfnis verspürte, ihre Energie dorthin zu lenken. Die Schule, die Zukunft, der nächste Schritt, das war ihr wichtiger.

    Erst vor wenigen Wochen hat Klara begonnen, Tagebuch zu schreiben, eher zufällig, aus einem Moment der Überforderung heraus. Doch was als kleiner Versuch begann, ist mittlerweile zu einer täglichen, fast leidenschaftlichen Gewohnheit geworden. Jeden Abend setzt sie sich hin, manchmal nur für fünf Minuten, manchmal für eine Stunde, und lässt alles aufs Papier, was sich tagsüber in ihr angestaut hat. Es ist, als würde das Schreiben ihr einen Raum geben, den sie sonst nirgendwo findet, einen Ort, an dem niemand widerspricht, niemand urteilt, an dem sie einfach nur sie selbst sein kann. Und gerade jetzt, wo so vieles in ihrem Leben in Bewegung geraten ist, ist dieser Raum für Klara wichtiger denn je.

    „Liebes Tagebuch,“

    Klara sitzt auf ihrem Bett, die Beine angezogen, das Tagebuch auf den Knien balanciert, während draußen die letzten Reste des Tageslichts durchs Fenster fallen und langsam dem Abend Platz machen. Ihr Haar hat sie zu einem losen Zopf gebunden, einzelne Strähnen fallen ihr ins Gesicht, aber sie bemerkt es kaum, so vertieft ist sie in ihre Gedanken. Der Stift liegt schwer in ihrer Hand, als würde er das Gewicht dessen spüren, was sie gleich aufschreiben wird.

    Sie atmet einmal tief durch, blickt kurz zur Tür, als wolle sie sich vergewissern, dass niemand sie stört, und beginnt dann zu schreiben:

    „Du weißt ja schon einiges über Dominik, meinen Stiefbruder, aber es ist Zeit, dir zu erzählen, wie die Geschichte mit ihm weitergeht.“

    Ein leichtes Zittern liegt in ihrer Schrift, kaum sichtbar, aber spürbar für sie selbst. Sie hält kurz inne, starrt auf die Worte, die sie gerade zu Papier gebracht hat, und spürt, wie sich etwas in ihrer Brust zusammenzieht, eine Mischung aus Aufregung und Unsicherheit, die sie selbst noch nicht ganz greifen kann.

    „Ich schaute Dominik an. Immer noch kniend begann ich ihn anzuflehen. „Bitte, sag Mama und Papa nichts… sie werden das nie verstehen… aber weißt du… ich habe noch nie einen Jungen gesehen, ich war einfach so neugierig… und du bist mein Bruder. Ich dachte es ist okay, wenn ich bei dir lerne wie es so ist mit Männern. Du würdest mir niemals weh tun, hoffe ich zumindest…“, mir gingen die Worte aus. Doch Dominik schien mich zu verstehen. Er erzählte mir dann, dass er auch noch keine Erfahrungen mit Mädchen hatte und dass es für ihn sogar noch schwieriger war. Denn jeder erwartete, dass er sich damit schon so gut auskannte. Er wollte nie zugeben, dass er noch so unerfahren war und stattdessen ging er Mädchen komplett aus dem Weg. Doch insgeheim wollte er doch nichts anderes als auch endlich Erfahrungen mit einer Frau zu sammeln… 

    Sanft schob er dann meine Oberschenkel auseinander und betrachtete meine nasse Scheide. Ich war noch immer so feucht. Es kam mir vor, als hätte mein Körper sich gar nicht davon beeindrucken lassen was in den letzten Minuten passiert war. Neugierig betrachtete Dominik meine Spalte. „Darf ich sie anfassen?“, fragte er schüchtern. Ich musste nicht lange überlegen. Er durfte es nicht nur, er musste es. Ich wollte es so. Während ich seinen Penis betrachtet hatte und mich selbst gestreichelt hatte, wollte ich mir gar nicht ausmalen, dass es seine Hand gewesen wäre, denn diese Vorstellung wäre einfach zu geil gewesen. Doch jetzt gab es für mich kein zurück mehr. Ich musste Dominik spüren. Ich lächelte ihn an.

    „Ja bitte, aber sei vorsichtig… ich bin noch so unerfahren…“, flüsterte ich.

    „Ich doch auch“, lachte mein Bruder. Er streichelte über meine glatt rasierten Schamlippen und sein Glied, das etwas geschrumpft war, wurde jetzt wieder groß. Ich glaube sogar, dass es noch größer wurde als es zuvor war. Dominik streichelte mit seinen Fingerspitzen über meine Lippen, dann zog er sie etwas auseinander und betrachtete sie von außen. Er ging näher an sie heran um sie besser betrachten zu können.

    Er schnupperte an ihr. „Wow, du riechst…. Interessant“, lachte er. Und in seinen Augen konnte ich ablesen, dass er wissen wollte wie ich schmecke. Doch Dominik traute sich noch nicht von meiner Möse zu kosten. Stattdessen streichelte er weiter. Ich nahm seine Hand und führte seinen Finger an die Stelle, die ich kurz davor entdeckt hatte… 

    Deine Klara“

    Klara legt den Stift schließlich beiseite und lässt sich ein wenig zurücksinken, das Tagebuch noch auf den Knien. Ihre Schultern, die sich während des Schreibens unmerklich angespannt hatten, sinken jetzt herab, als hätte sie eine Last abgelegt, die sie selbst kaum als so schwer wahrgenommen hatte. Es ist ein seltsames Gefühl, dieses Aufatmen, das sich in ihr breitmacht, befreiend und erleichternd zugleich.

    Noch vor wenigen Minuten hatte sie dieses ungute Ziehen im Magen gespürt, dieses leise, hartnäckige schlechte Gewissen, das sie schon seit Tagen begleitet. Die Angst, dass jemand aus ihrer Familie, aus dem Dorf, in dem jeder jeden kennt, etwas ahnen oder gar wissen könnte. Die Angst vor Blicken, vor Getuschel, vor Urteilen, die sie nicht ertragen könnte. Aber jetzt, nachdem sie alles aufgeschrieben hat, fühlt es sich leichter an, als hätte sie einen Teil dieser Last in die Worte hineingelegt und damit aus sich selbst herausgezogen.

    Trotzdem, ganz loslassen kann sie diese Sorge nicht. Insgeheim hofft sie, dass niemand jemals diese Seiten finden wird, dass das, was sie hier dem Papier anvertraut, für immer zwischen diesen Zeilen bleibt und niemandem sonst begegnet.

    Sie spürt, wie die Müdigkeit langsam ihren Körper einnimmt, schwer und sanft zugleich. Draußen ist es Sommer, und obwohl es schon spät ist, dämmert es nur langsam, das Licht zieht sich in einem warmen, blassen Orange zurück, als wollte es den Tag noch ein wenig festhalten. Klara klappt das Tagebuch zu und legt es auf ihren Nachttisch, ihre Finger ruhen noch einen Moment auf dem Einband, bevor sie sich zurückzieht.

    In ihrem Kopf ziehen die Gedanken noch einmal vorbei, Bilder, Sätze, Gefühle, die sich nicht ganz greifen lassen. Sie denkt an Dominik, an das, was zwischen ihnen ist und was sie sich selbst kaum einzugestehen wagt. Sie denkt an ihre Mutter, an die neue Familienkonstellation, die sich manchmal noch fremd anfühlt. Sie denkt an die Schule, an die Zukunft, die irgendwo da draußen auf sie wartet. Und irgendwo zwischen all diesen Gedanken, während ihre Augenlider schwerer werden, spürt sie eine leise Hoffnung, dass sich alles irgendwie fügen wird.

    Dann schließt sie die Augen, und der Sommerabend zieht still an ihrem Fenster vorbei.

    Am nächsten Morgen

    Klara schlägt am nächsten Morgen die Augen auf, das Sonnenlicht fällt schon warm und golden durchs offene Fenster, und ein sanfter Sommerwind streift ihre Bettdecke. Durch das Fenster ziehen die Gerüche des frühen Tages herein, das würzige Grün des nahen Waldes, der Duft von blühenden Wiesen, die sich hinter dem Dorf erstrecken, und irgendwo zwitschert beharrlich ein Vogel, als wollte er den ganzen Ort wecken. Es ist einer dieser Sommermorgen, an denen die Luft schon früh nach warmen Tagen schmeckt.

    Für einen Moment liegt sie einfach nur da, blinzelt in die Helligkeit und versucht, ihre Gedanken zu ordnen. Etwas in ihrem Kopf fühlt sich verschwommen an, als hätte sie etwas erlebt, das sich zwischen Erinnerung und Traum verloren hat. Hat sie das wirklich geschrieben, gestern Abend? Oder hat sie sich das alles nur eingebildet, in einem dieser Halbschlafmomente, in denen sich Gedanken und Träume vermischen?

    Eigentlich hatte sie sich heute mit ihren Freundinnen verabredet, um zum See zu fahren, ein Plan, auf den sie sich die ganze Woche schon gefreut hatte, mit kühlem Wasser, Picknickdecken und Musik aus dem Lautsprecher. Aber bevor sie überhaupt daran denkt, aufzustehen und sich für den Tag fertigzumachen, ist da dieser Gedanke, der alles andere überschattet.

    Verwirrt setzt sie sich auf, fährt sich mit der Hand durchs zerzauste Haar und lässt den Blick durchs Zimmer schweifen, bis er auf dem Nachttisch hängen bleibt. Da liegt es, ihr Tagebuch, genau dort, wo sie es am Abend zuvor hingelegt hat. Ein leiser Zweifel huscht ihr noch durch den Kopf, vielleicht hat sie ja doch nur davon geträumt, dass sie geschrieben hat.

    Der Tag am See kann warten. Neugierig und mit einem leisen Kribbeln im Bauch greift sie nach dem Tagebuch, schlägt es auf und blättert zu den letzten Seiten. Und während ihre Augen über die Zeilen wandern, die tatsächlich in ihrer eigenen Handschrift dort stehen, macht sich eine aufgeregte Spannung in ihr breit. Es war also doch real, alles, was sie gestern zu Papier gebracht hat. Sie liest sich noch einmal durch, was sie geschrieben hat, langsam, fast andächtig, als würde sie ihre eigenen Worte zum ersten Mal entdecken, während draußen der Sommermorgen längst seinen Lauf nimmt.

  • Beichte: Den Stiefbruder heimlich beobachtet

    Liebes Tagebuch,

    ich muss dir etwas gestehen, das mir seit heute Nachmittag keine Ruhe lässt und das ich wahrscheinlich niemand anderem erzählen würde. Es fing alles ganz unspektakulär an. Ich war auf dem Weg ins Badezimmer, nichts weiter, ein ganz gewöhnlicher Gang über den Flur, wie ich ihn schon hundertmal gemacht habe. Meine Gedanken waren woanders, bei den Dingen, die ich heute noch erledigen wollte, als ich plötzlich innehielt.

    Da war ein Geräusch. Erst ein leises Rascheln, dann ein gedämpfter, kaum hörbarer Laut, der aus einem der Zimmer kam. Ich blieb stehen und lauschte, mein Herz schlug auf einmal etwas schneller, obwohl ich mir nicht erklären konnte, warum. War da jemand? Und wenn ja, wer? Ich überlegte kurz, wer überhaupt zu Hause sein könnte, und ein Gedanke drängte sich mir auf, den ich zunächst beiseite schob, weil er mir albern erschien. Dominik. Konnte er das sein? Aber wieso sollte er sich so merkwürdig verhalten, allein in einem Zimmer, mit Geräuschen, die ich nicht zuordnen konnte?

    Ich stand eine ganze Weile unschlüssig im Flur. Mein eigentliches Ziel, das Badezimmer, geriet völlig in Vergessenheit. Stattdessen wanderten meine Gedanken im Kreis, ich malte mir die unterschiedlichsten Erklärungen aus, von vollkommen banalen bis hin zu völlig absurden. Die Ungewissheit war es, die mich am meisten quälte. Ich wusste einfach nicht, wer sich dort befand, und genau das ließ mir keine Ruhe.

    Schließlich siegte die Neugier über meinen Anstand. Ich weiß, es war nicht richtig, ich hätte einfach weitergehen sollen, aber meine Füße trugen mich wie von selbst näher an die Tür heran. Leise, fast lautlos, kniete ich mich hin und näherte mein Auge dem Schlüsselloch. Für einen Moment zögerte ich noch, mein Gewissen meldete sich kurz zu Wort, aber die Spannung in mir war einfach zu groß geworden.

    Und dann sah ich es. Mein Verdacht hatte mich nicht getäuscht: Es war tatsächlich Dominik. Doch was ich dort durch den schmalen Spalt erblickte, hat mich völlig überrumpelt, nicht erschreckt, eher fasziniert, auf eine Weise, die ich selbst kaum in Worte fassen kann. Ich stand da, den Atem angehalten, unfähig, meinen Blick abzuwenden.

    Ich weiß noch nicht, ob ich dir schon jetzt im Detail erzählen soll, was genau ich gesehen habe. Vielleicht muss ich es erst selbst sortieren, bevor ich die richtigen Worte dafür finde. Nur so viel kann ich sagen: Es hat etwas in mir verändert, und ich kann seitdem an nichts anderes mehr denken.


    Sie legt das Tagebuch weg und muss das Geschehene erstmal verdauen. Schließlich war es ausgerechnet ihr Stiefbruder Dominik, den sie durch das Schlüsselloch beobachtete.

    Sie legte den Stift beiseite und klappte das Tagebuch vorsichtig zu, als könnte sie damit auch ihre aufgewühlten Gedanken verschließen. Doch ganz so einfach war es natürlich nicht. Sie setzte sich aufs Bett, zog die Knie an die Brust und starrte eine Weile einfach nur ins Leere, während das Bild, das sie durch das Schlüsselloch gesehen hatte, immer wieder vor ihrem inneren Auge auftauchte.

    Irgendwann stand sie auf, lief ein paar Schritte durchs Zimmer, blieb am Fenster stehen, ohne wirklich etwas davon wahrzunehmen, was draußen vor sich ging. Sie versuchte, sich abzulenken, schaltete den Fernseher ein, zappte ziellos durch die Kanäle, ohne dass irgendetwas davon ihre Aufmerksamkeit wirklich fesseln konnte. Nach ein paar Minuten schaltete sie ihn wieder aus.

    Sie machte sich schließlich etwas zu essen, mehr aus Gewohnheit als aus echtem Hunger, und stocherte eher lustlos in ihrem Teller herum, während ihre Gedanken immer wieder zu dem zurückkehrten, was sie gesehen hatte. Ein Anruf von einer Freundin lenkte sie kurz ab, aber auch das Gespräch verlief irgendwie zerstreut, sie hörte nur mit halbem Ohr zu und war erleichtert, als es vorbei war.

    Den restlichen Abend verbrachte sie eher unruhig. Sie nahm sich ein Buch zur Hand, las dieselbe Seite gefühlt dreimal, ohne wirklich etwas davon zu behalten, und legte es schließlich wieder weg. Ein heißes Bad sollte ihr helfen, abzuschalten, aber selbst im warmen Wasser kreisten ihre Gedanken weiter um dieselbe Frage, die sie einfach nicht loslassen wollte.

    Erst spät, als die Müdigkeit langsam die Oberhand gewann, legte sie sich ins Bett, in der vagen Hoffnung, dass der Schlaf ihr ein wenig Abstand verschaffen würde.


    Nach ein paar Stunden schreibt sie weiter

    Liebes Tagebuch,

    Während ich mich abzustützen versuchte, riss ich die Klinke nach unten. Dominik hatte nicht abgeschlossen und so öffnete sich die Tür. Ich schaffte es noch mit einer Hand meinen Fall abzufedern, die andere Hand steckte noch immer zwischen meinen Beinen. Ohne Slip und mit feuchten Schamlippen lag ich auf dem Badezimmerfußboden und schaute meinen Bruder an, der unter der Dusche stand und seinen Schwanz in der Hand hielt.

    Ich war jetzt nur noch weniger als zwei Meter von seinem riesigen Ding getrennt. Überrascht sah Dominik mich an. Sofort nahm er die Hände von seinem Penis und versuchte seine Erektion zu verstecken. Doch sein Penis war so riesig, dass es ihm nicht gelang ihn mit den Händen abzudecken.

    Ich hatte große Angst, dass Dominik nun wütend auf mich sei. Mein Herz raste, und ich spürte, wie mir die Röte ins Gesicht stieg, während ich noch halb in der unbequemen Hocke vor der Tür verharrte, unfähig, mich auch nur einen Zentimeter zu bewegen. Tausend Gedanken schossen mir durch den Kopf, Ausreden, Erklärungen, Entschuldigungen, aber keiner dieser Gedanken formte sich zu einem zusammenhängenden Satz. Ich erwartete einen Wutausbruch, vielleicht sogar Enttäuschung in seinen Augen, etwas, das mir endgültig bestätigen würde, wie falsch mein Verhalten gewesen war.

    Doch stattdessen schaute er mich nur ungläubig an. Sein Gesichtsausdruck war keine Spur von Zorn, eher eine Mischung aus Überraschung und Verwirrung, als könnte er selbst kaum glauben, was sich gerade vor ihm abspielte. Für einen Moment, der mir unendlich lang vorkam, sagte keiner von uns beiden ein Wort. Wir starrten uns einfach nur an, er von innen, ich noch immer kniend auf dem Flurboden, das Schlüsselloch längst vergessen.

    „Was machst du hier?“, wollte er schließlich wissen, seine Stimme klang dabei eher fassungslos als anklagend. Und ich stotterte nur vor mich hin, brachte keinen vernünftigen Satz heraus, sondern nur abgehackte Wortfetzen, die kaum einen Sinn ergaben. Ich spürte, wie meine Hände leicht zitterten, während ich verzweifelt nach irgendeiner Erklärung suchte, die nicht völlig absurd klingen würde.

    „Ich… ich… es tut mir Leid, Dominik… ich wollte doch nur mal sehen wie er aussieht…“, versuchte ich mich zu erklären.

    Dabei bemerkte ich, dass meine Finger noch immer in meiner Scheide steckten. Ich zog sie schnell heraus und auf einmal traf mich der Schlag. Hoffentlich hatte ich mein Jungfernhäutchen nicht aus Versehen zerstört, als ich mit den Fingern in meiner Pussy gestürzt war. Ich warf einen Blick auf meine Hand. Sie war nass. Aber es war kein Blut zu sehen. Ich war für einen kurzen Augenblick erleichtert, weil ich mir jetzt sicher war, dass meine Jungfräulichkeit durch den Sturz nicht beschädigt worden war. Doch dann fiel mein Blick wieder auf Dominik. Er war aus der Dusche getreten und schaute mich an. Sein Penis stand jetzt genau vor meinem Gesicht. Er gab sich gar keine Mühe mehr sein steifes Glied vor mir zu verstecken. Jetzt konnte ich den Penis endlich aus nächster Nähe betrachten und ich war hin und hergerissen.

    Einerseits fand ich es so interessant ihn endlich zu sehen und es machte mich auch richtig an diesen großen Schwanz in der Luft ragen zu sehen. Doch dann mischte sich auch wieder die Angst unter die Gefühle. Was würde er wohl sagen? Würde er mich bei meinen Eltern verpetzen? Meine Eltern waren streng katholisch. Bei uns wurde immer wert darauf gelegt, dass ein Mädchen keinen Sex vor der Ehe hatte. Deswegen hatte ich mich auch nie getraut einen Freund zu haben. Ich hätte ihn nicht mit nach Hause bringen können und im Dorf hätte es sich sehr schnell rumgesprochen, dass ich einen Freund gehabt hätte. Das wollte ich nicht riskieren.

    Meine Eltern hätten es niemals akzeptiert und wenn sie erst erfahren würden, dass ich es mir heimlich selbst mache und dass ich meinen Bruder noch dabei beobachte… das hätten sie hart bestraft. Ich hätte mich von meinem bequemen Leben verabschieden können und auch meine Studienwünsche hätten sich in Luft aufgelöst. Denn wenn meine Eltern erst einmal erfahren hätten was sie da in die Welt gesetzt haben, hätten sie keinen Grund mehr gesehen mich weiterhin zu unterstützen und zu finanzieren. 

    Ich weiß einfach nicht, was ich jetzt tun soll. Immer wieder gehe ich die Situation in Gedanken durch, suche nach einem Ausweg, einer Erklärung, irgendetwas, das die ganze Sache weniger schlimm erscheinen lässt, aber es will mir einfach nicht gelingen. Was, wenn er es jemandem erzählt? Was, wenn die anderen es herausfinden und mich nur noch mit diesem einen Moment in Verbindung bringen? Allein der Gedanke daran lässt mir den Magen zusammenziehen.

    Ich wälze mich im Bett von einer Seite auf die andere, kann einfach nicht zur Ruhe kommen. Immer wieder höre ich seine Stimme, dieses ungläubige „Was machst du hier?“, und jedes Mal überkommt mich aufs Neue diese Mischung aus Scham und Panik. Ich hätte so gerne eine Zeitmaschine, um einfach noch einmal an dieser Tür vorbeizugehen, ohne stehen zu bleiben, ohne zu lauschen, ohne durch dieses verdammte Schlüsselloch zu schauen.

    Bitte, liebes Tagebuch, lass es niemand jemals erfahren. Ich könnte es nicht ertragen, wenn das die Runde macht, wenn die Leute anfangen zu tuscheln oder mich komisch ansehen, ohne dass ich überhaupt weiß, was genau sie wissen. Ich hoffe einfach nur, dass Dominik es für sich behält, dass dieser Moment zwischen uns bleibt und irgendwann in Vergessenheit gerät. Vielleicht, wenn ich einfach lange genug warte und mich völlig normal verhalte, wird irgendwann alles wieder gut. Vielleicht. Ich kann nur hoffen.

    Deine Anita

    Nach diesen Worten legte sie den Stift bei Seite und drehte sich im Bett um, in der Hoffnung in den Schlaf zu finden.

  • Ohne Gummi mit dem Stiefbruder

    Liebes Tagebuch,

    Ich fragte mich ob ich – so eng wie ich war – überhaupt jemals Sex haben könnte. Dominiks Glied stand nun nach oben. Nur zu gern wäre ich jetzt ins Badezimmer hineingeplatzt und hätte ihn unter der Dusche überrascht. Doch das traute ich mich nicht. Stattdessen zog ich nun meinen Slip herunter, damit ich meine Pussy besser streicheln konnte. Die Feuchtigkeit hatte inzwischen so zugenommen, dass sie an meinen Beinen hinablief. Ich lies die Finger durch meine Spalte wandern und umkreiste diese empfindliche Stelle, die ich gerade erst gefunden hatte. Das musste mein Kitzler sein. Ich hatte schon davon gehört, dass Frauen so einen besonderen Punkt haben sollten, mit denen sie sich zum Orgasmus bringen konnten. Genau das wollte ich jetzt versuchen. Ich fing an die kleine Perle zu umspielen und zu reiben, während ich weiter Dominiks Penis fixierte. Ich stellte mir vor was ich damit anstellen könnte. Ich würde ihn gerne mit den Händen berühren, ihn so verwöhnen wie Dominik es gerade selbst tat. Dann würde ich die Haut auf und ab schieben, so wie er gerade seine Haut mit der rechten Hand immer wieder über die Spitze seines Penis schob und sie dann wieder zurück nach hinten schob. Seine Eichel war rot und dick. Sie sah interessant aus. Ich wüsste gern wie sie sich in meinen Händen anfühlen würde. Ob es dem Jungen wohl weh tat, wenn ich mit dem Finger direkt drauffasste? Dann fiel mein Blick auf seinen prallen Hodensack. Wow, dachte ich, der sieht aber geil aus. Was würde ich nur dafür geben jetzt meine Hände an Dominiks Sack legen zu können. Ich würde seine Eier sanft hin und her schaukeln und sie mit den Fingerspitzen genau abtasten. Liebevoll würde ich sie kneten und aufpassen, dass ich ihm nicht weh tue, denn ich wusste dass die Eier bei Jungs sehr empfindlich waren. Während ich so vor mich hin träumte bewegte ich meine Finger immer schneller über meine Klitoris. Ich fand schnell raus, dass ich es nicht mochte direkt draufzufassen. Stattdessen setzte ich mit dem Finger etwas darüber an und schob dann immer einiges der umleigenden Hautfalten über den Kitzler. Ab und zu nahm ich noch etwas von meiner eigenen Feuchtigkeit direkt aus dem Loch auf und verteilte sie auf der gierigen Perle. Das machte mich so geil, dass das Gefühl der Erregung immer stärker wurde. Es kribbelte in meinem Unterleib und ein wunderbares Gefühl breitete sich auf einmal wellenförmig in meinem ganzen Körper aus. Es tat so gut. Leises Stöhnen kam über meine Lippen. Der erste Orgasmus, den ich in meinem Leben hatte, haute mich auf einmal so sehr um, dass ich mich irgendwo festhalten musste. Ich griff nach der Türklinke und dann… dann machte ich einen Fehler… zumindest glaubte ich in diesem Moment, dass ein großer Fehler war… 

    Deine Anita

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    Deine Anita 

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    Mein Name ist Anita und ich bin 18 Jahre alt. Ich lebe in einem kleinen Dorf in Bayern, nicht unweit der Stadt Freilassing und bin gerade dabei mein Abitur zu machen. Danach möchte ich hier raus. Nicht all zu weit weg. Nicht raus aus Bayern sondern nach München. Dort möchte ich an der Universität Psychologie studieren, denn für das menschliche Verhalten interessiere ich mich besonders. 

    Mit meinen Eltern zusammen lebe ich in einem kleinen Einfamilienhaus. Außerdem habe ich noch einen Bruder. Nun, er ist nicht mein richtiger Bruder. Er ist nur mein Stiefbruder. Sein Name ist Dominik und eigentlich ist mein Vater nur sein Patenonkel, doch nachdem Dominiks Eltern vor 13 Jahren bei einem tragischen Autounfall beide ums Leben gekommen sind, wurde er über Nacht zum Vollwaisen. Seit dem lebt er mit uns zusammen. Dominik ist ein Jahr älter als ich, er ist schon 19 und macht ein Freiwilliges Soziales Jahr, da sein Abitur noch nicht gut genug war um sofort mit dem Medizinstudium zu beginnen. Für mich ist Dominik wie ein echter Bruder. Ich kann mich an die Zeit, bevor er zu uns kam, gar nicht mehr erinnern. Dominik ist groß und breitschultrig gebaut, er macht viel Sport, was man ihm auch ansieht, denn er hat einen durchtrainierten Körper. Ich weiß, dass ich es nicht tun sollte, aber ich begehre ihn. Oft liege ich nachts in meinem Bett und dann wandern meine Gedanken zu seinem muskulösen Körper. Dann fasse ich mich an. Ich habe schon oft gehört, dass ich das nicht tun sollte. Die Leute sagen es sei Sünde es sich selbst zu machen. Aber wie kann denn etwas, das sich so richtig und gut anfühlt so falsch sein? Wenn ich mit meinen Händen meine kleinen, Brüste berühre und merke wie meine Brustwarzen steif werden, frage ich mich oft ob sie ihm gefallen würden. Gefalle ich ihm wohl? Als Frau meine ich, nicht als Schwester. Wären ihm wohl meine Brüste zu klein? Ich war mit ihnen immer zufrieden, doch leider sind sie nie wirklich groß geworden. Ich habe es immer nur auf ein A-Cup gebracht. 75A um genau zu sein, denn ich bin dank meiner ausgewogenen Ernährung und viel Sport immer schlank gewesen. Doch seit ich älter bin fällt mir auf, dass viele Jungs eher Frauen mit etwas mehr an den richtigen Stellen bevorzugen. Eine Frau muss einen ansprechenden Arsch und große Brüste haben, glaube ich… da kann ich mit meinen 60 Kilo auf 1,75 m und meinem A Körbchen natürlich nicht mithalten. Oft fühle ich mich deswegen minderwertig. Ich habe das Gefühl, dass die Jungs einfach über mich hinwegsehen. Dabei würde ich doch so viel dafür geben, wenn sich endlich einer meiner annimmt und mich entjungfert. 

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