Abgerichtet im Burgkeller
Es waren mittlerweile drei Wochen vergangen und Janine hatte sich gut bei Maurice eingelebt. Die beiden hatten sich gut aneinander gewöhnt und Maurice hatte seiner „Mitarbeiterin“ mittlerweile schon viel beigebracht. In sexueller Hinsicht versteht sich. Er hatte vorgenommen täglich mit ihr zu üben und an einigen Tagen hatten sie dieses Abkommen mehr als gut erfüllt. Nun war es an der Zeit den Vertrag, den er mit Janine geschlossen hatte durchzuführen. Sie ahnte immer noch nicht, was da alles auf sie zukommen würde, aber Maurice glaubte, dass ihr das alles sehr gefallen würde. Er hatte sich mit leichten Fesselspielen schon an die kommenden Herausforderungen herangetastet. Und das hatte Janine auf jeden Fall sehr gefallen. Bald würde sie seine Sklavin sein. Sie war ihm ja jetzt schon willenlos ergeben. Und sie würde es nicht bereuen.
„Janine. Es wird Zeit umzuziehen. Die Eingewöhnungsphase ist vorbei“, meinte er eines Abends, als sie mit einem Glas Wein vor dem Kamin saßen.
„Umziehen…?“, fragte Janine verwirrt. Wollte Maurice sie etwa nicht mehr?
„Du weißt, was du unterschrieben hast. Es wird Zeit diese Leistungen jetzt zu erbringen“
Janine schluckte. Sie hatte ihm immer noch nicht gestanden, dass sie den Vertrag nie gelesen hatte. Geschweige denn, dass sie Ahnung davon hatte, was er mit BDSM gemeint hatte. Sie befürchtete, dass das nicht Gutes heißen konnte.
„Maurice…was bedeutet das?“, fragte sie zögerlich. Er hob eine Augenbraue und sah sie abschätzend an.
„Du hast es nicht gelesen, oder? Du hast keine Ahnung?“, fragte er kalt. Janine konnte nicht antworten so sehr schämte sie sich, also schüttelte sie nur den Kopf. „Nun. Du hast unterschrieben, also hast du jetzt keine Wahl mehr. Du wirst schon sehen, was auf dich zu kommt“ Ohne ein weiteres Wort stand er auf und verschwand nach oben. Janine sollte ihn erst am nächsten Morgen wiedersehen. Tränen standen in ihren Augen. Zu ihrer Schande musste sie sich eingestehen, dass sie tiefere Gefühle für Maurice entwickelt hatte. Daher wollte sie ihn nicht enttäuschen. Egal was kommen würde, sie würde es über sich ergehen lassen. Außerdem kannte sie Maurice mittlerweile etwas besser und sie glaubte nicht, dass er ihr weh tun würde. Zumindest nicht ernsthaft. Da sie das Gefühl hatte Maurice verärgert zu haben, beschloss sie diese Nacht auf dem Sofa zu verbringen. Sie wollte nicht zu ihm kommen und ihn stören und morgen sah bestimmt alles schon ganz anders aus. Sie legte sich auf das weiche Sofa und starrte in die immer schwächer werdenden Flammen des Kamins. Der Tanz des Feuers machte sie müde und schon bald darauf schlief sie ein.
Sie schreckte aus einem dunklen Traum hoch. Janine konnte sich jetzt schon nicht mehr erinnern, was geschehen war, aber sie glaubte auch, dass sie das gar nicht wollen würde. Schwer atmend sah sie sich um. Es dämmerte bereits, also hatte sie wenigstens bis zum Morgen durchgeschlafen. Der gestrige Abend sickerte wieder in ihr Gehirn und sie fühlte sich automatisch schlecht. Gestern war der erste Tag seit Wochen gewesen, an dem sie keinen Sex mit Maurice gehabt hatte. Dieser Gedanke war alles andere als schön und sie schämte sich auch ein bisschen. Hoffentlich wollte Maurice sie noch haben. Plötzlich kam es ihr so vor, als würde sie beobachtet werden. Da sie noch verschlafen war, was das Gefühl nicht so stark gewesen, aber nun spürte sie es doch. Diesen eisigen Schauer im Nacken, wenn sich ein Blick dort hinein bohrte. Langsam drehte sie sich um. Und tatsächlich. Sie hatte ihn bisher nicht bemerkt, doch nun wurde ihr klar, dass Maurice ihr gegenüber saß und sie beobachtet. „Warum bist du gestern nicht mehr gekommen?“, fragte er wütend.
Sofort wurde Janine kleinlaut: „Ich…dachte…du wolltest mich nicht sehen…“
„Was du denkst ist egal. Es ist deine Verpflichtung die Nacht mit mir zu verbringen. Ich möchte nicht, dass so was noch einmal vorkommt. Ist das klar?“, fragte er kalt und musterte sie. Janine verstand die Welt nicht mehr. Was war mit ihrem lieben Maurice passiert? Er wirkte so…böse. Aber trotz allem war er noch immer unglaublich schön und auch jetzt fühlte sie sich noch zu ihm hingezogen. Vielleicht sogar noch ein bisschen mehr.
„Ja, Maurice..“, murmelte sie leise, doch Maurice sah immer noch wütend aus.
„Ab heute wirst du mich nicht mehr mit meinem Vornamen ansprechen. Nur noch mit ‚Meister‘.
Hast du das verstanden?“
Janine zögerte, bevor sie antwortete, flüsterte dann aber dennoch „Ja, Meister“
Sie ahnte auf was dieses Spiel hinauslaufen würde. Ihr wurde leicht flau im Magen, aber sie erinnerte sich an das über was sie gestern nachgedacht hatte. Maurice würde ihr niemals absichtlich weh tun. „Sehr gut. Ich werde dich heute ausnahmsweise nicht für dein Fehlverhalten bestrafen, du lernst ja schließlich noch. Jetzt werden wir erst einmal in den Keller umziehen. Dort kannst du dein neues Zimmer bewundern. Es wird dir gefallen“
Janine widersprach nicht, sie befürchtete, dass sie sonst doch mit Konsequenzen würde rechnen müssen. Sie hoffte nur, dass im Keller wirklich ein Zimmer auf sie warten würde. Und kein Verließ, wie man es sonst aus Burgen kannte. Aber so grausam würde Maurice sicherlich nicht sein. Sie machten sich gemeinsam auf den Weg. Maurice führte sie durch eine schwere Holztür, die sie bis jetzt noch nie wirklich wahrgenommen hatte. Sie stiegen eine lange gewundene Treppe hinab, das Licht war schummrig. Endlich waren sie an ihrem Ziel angekommen. Es war kalt und roch feucht. Maurice zog einen Schlüssel aus seiner Hosentasche und schloss eine mit lila Samt überzogene Tür auf, die so gar nicht in diesen düsteren Keller passte. Dahinter verbarg sich ein großer Raum, ebenfalls mit lila Samt ausgekleidet. In der Mitte stand ein großes Himmelbett, dass direkt zum Hinlegen einlud. Hier war es wärmer als im Rest des Kellers. An der hinteren Wand konnte Janine noch eine Tür entdecken. Durch den kleinen Spalt konnte sie ein edles Badezimmer erkennen. So schlecht war ihr neues Zimmer tatsächlich nicht. Sie freute sich tatsächlich auf die erste Nacht in diesem Bett, auch wenn sie sie dann nicht mit Maurice verbringen könnte. Doch dieser zerstörte ihre Freude gleich wieder.
„Dieses Zimmer ist deine Belohnung, wenn du artig bist. Bist du irgendwann hier, aber verspielst es wieder, werde ich nicht zögern dir diesen Luxus wieder weg zu nehmen. Wir gehen jetzt in dein richtiges Zimmer und ich erkläre dir alles Weitere“
Janine ließ enttäuscht den Kopf hängen. Aber sie war trotzdem gespannt darauf, was Maurice mit ihr vorhaben würde. Sie verließen das Zimmer wieder.
Ein paar Schritte weiter wartete dann Janines wirkliche Unterkunft auf sie. Geschockt riss sie die Augen auf. Hinter einem schweren Eisengitter konnte sie ein schmales Bett entdecken. Mitten im Raum stand ein massiver Holztisch. In den Ecken befanden sich Schlaufen, scheinbar um etwas daran zu befestigen. Mehr befand sich dort nicht. Schockiert drehte sie sich zu Maurice um.
„Und dort soll ich schlafen!? Das ist nicht dein Ernst!?“, rief sie aufgebracht. „Ich dachte mit bereits, dass du so reagieren würdest. Daher bekommst du auch zuerst diesen Raum. Du sollst es zu schätzen wissen, wenn ich dich belohne. Und wenn du artig bist, wirst du schneller dort sein als du glaubst“, antwortete er kalt. Ohne sie weiter zu beachten schloss er das Gitter auf und schob sie hinein. Allerdings betrat er den Raum nicht, sondern Schloss von außen wieder ab. Janine wusste nicht, was sie sagen sollte. „Du hast mit dem Vertrag zugestimmt meine Lustsklavin zu werden“, sagte er emotionslos. Janines Augen weiteten sich. Was hatte sie getan?
„Das bedeutet, dass ich über dich bestimmen darf. Wenn du aussteigen willst, kannst du das jederzeit tun, du wirst danach nie wieder etwas von mir hören und du wirst auch leugnen, dass du mich jemals gekannt hast. Möchtest du das, oder soll ich erst einmal fortfahren?“ fragte er ruhig.
Janine wollte nicht so leben, allerdings wollte sie noch weniger ohne Maurice leben. Sie bedeutete ihm also weiter zu sprechen.
„Sehr gut. Zunächst darfst du dich nicht frei bewegen. Du wirst mich Meister nennen und tun, was ich dir sage. Du wirst dich auf meine sexuellen Vorlieben einlassen und sie zunächst ausprobieren. Wenn es für dich unerträglich ist, wirst du klar und deutlich ‚Stop!’ rufen und wir werden unterbrechen. Hältst du dich an diese Regeln werde ich dich belohnen. Du wirst in den anderen Raum umziehen und auch wieder mehr Freiraum haben. Befolgst du die Regeln allerdings nicht, werde ich dich bestrafen. Wie sich diese Strafen äußern wirst du sicherlich früher oder später zu spüren bekommen. Bist du damit einverstanden?“, beendete er seinen langen Monolog. Janine war noch viel zu verwirrt um mehr dazu zu sagen, also antwortete sie nur leise: „Ja, Meister“.
Und das erste Mal an diesem Tag lächelte Maurice sie an. „Ich bin froh, dass du zustimmst, wirklich. Es wird neu für dich sein, aber es wird dir gefallen, glaube mir. Und du brauchst keine Angst zu haben“, meinte er aufmuntern. Janine nickte nur. Sie würde gleich noch etwas darüber nachdenken müssen, aber eigentlich war ihre Entscheidung gefallen. Sie wusste, dass sie Maurice wollte und er würde alles mit ihr anstellen dürfen, was ihm gefiel. Sie könnte ihn jetzt nicht mehr verlassen.
„Ich lasse dich erstmal etwas alleine, ja? Später komme ich wieder. Dann üben wir“, er schenkte ihr ein letztes Lächeln und verschwand dann wieder nach oben. Sie konnte hören, wie er das Licht löschte. Und so saß sie im Dunkeln.
Seufzend tastete sie sich an der Wand entlang zu dem schlichten Bett in der Ecke. Zum Glück hatte sie keine Angst in der Dunkelheit, sonst würde sie hier ein richtiges Problem haben. Ihre Gedanken kreisten immer noch über den verhängnisvollen Vertrag, den sie unterschrieben hatte. Es mag komisch klingen, aber sie bereute es nicht. Auch wenn Maurice Vorlieben wirklich seltsam waren.
Aber sie war lange genug das immer brave Mädchen gewesen. Es war Zeit für etwas Risiko. Und wenn sie allzu viele Probleme damit hatte, was ihr Liebster vorhatte, konnte sie immer noch ‚Stop!‘ sagen. Janine beschloss so gehörig wie nur möglich zu sein. Dieses Spielchen machte ihr nicht viel aus, allerdings würde sie trotzdem gerne in einem richtigen Bett schlafen und nicht nur auf so einer schmalen Pritsche. Außerdem hatte auch ein eigenes Bad seine Reize. Aber sie schätzte Maurice so ein, als wolle er gar nicht immer Gehorsam von ihr. Als wolle er sie auch manchmal bestrafen. Nur um sie daraufhin wieder zu belohnen. Sie würde sich auf dieses Spiel einlassen.
Es dauerte nicht lange, bis Maurice zurück kam. Doch für Janine hätten es auch Stunden sein können. Auch wenn die Dunkelheit ihr nichts ausmachte, sie langweilte sich trotzdem zu Tode. Daher war sie sehr erfreut, als endlich das Licht wieder anging und Schritte auf der Treppe zu hören waren. Kurz darauf konnte sie Maurice stattliche Gestalt durch das Gitter sehen.
„Und? Hast du über das was ich gesagt habe nachgedacht?“, fragte er ohne Spur von Freundlichkeit. Er war wieder in seine alte Rolle zurück gefallen.
Demütig senkte Janine den Kopf.
„Ja, mein Meister“, flüsterte sie ergeben. Erfreut zog Maurice die Mundwinkel nach oben.
„Gut. Du lernst offenbar schnell. Zeit für deine erste Belohnung. Knie dich hin. Und binde deine Haare zusammen“, befahl er.
Janine folgte und tat was Maurice verlangte. Sie kniete mit dem Rücken zu ihm, hörte aber wie das Gitter geöffnet wurde. Wenig später spürte sie einen kühlen Stoff, der sich um ihren Kopf legte. Er verband ihr die Augen. Sie konnte ein anderes Geräusch wahrnehmen, konnte aber nicht zu ordnen, was es war. Doch kurz darauf sollte sie es erfahren.
Maurice hatte seine Hose geöffnet und hatte begonnen an seiner beginnenden Erregung zu reiben. Janines Demut wirkte Wunder bei ihm und noch nie zuvor hatte er eine Frau mehr gewollt als sie. Langsam trat er an sie heran und griff nach ihrem Pferdeschwanz. „Mach den Mund auf“, flüsterte er und wie aufs Wort gehorchte sie. Es konnte doch so einfach sein. Ohne sie vorzuwarnen, begann er mit seinem Glied in ihren Mund einzudringen. Er wusste, dass sie das noch nie zuvor gemacht hatte, aber trotzdem fühlte es sich ziemlich gut an. Sie hatte instinktiv die Zunge um seine Erregung fahren lassen und entlockte ihm so ein heißes Keuchen. Janine war ein bisschen überfordert, sie hatte vor allem Angst Maurice weh zu tun. Also riss sie den Mund so weit wie möglich auf und tastete mit der Zunge nach seinem besten Stück. Und scheinbar gefiel es ihm was sie tat. Also wurde sie etwas mutiger und ließ ihre Zunge immer fordernder über seine Spitze gleiten. Er drückte ihren Kopf weiter zu seinem Schritt und Janine glaubte an seiner Erregung zu ersticken. Es war irgendwie demütigend, was gerade geschah, aber Janine gefiel es auch. Sie liebte es Maurice Lust zu bereiten und das tat sie gerade ohne Frage. Es dauerte nicht lange bis er sich an ihrem Hinterkopf festkrallte und heiß und lange in ihren Mund kam. Es schmeckte zuerst etwas seltsam, aber Janine wollte keinen Tropfen seines Saftes verschwenden, also schluckte sie alles. Bewundernd sah Maurice sie an.
„Jetzt hast du dir wirklich eine Belohnen verdient“, meinte er keuchend.
Sie antwortete schlicht: „Danke Meister“
Sie wusste instinktiv, was er hören wollte und alleine das war doch ein Zeichen, dass sie wie dafür gemacht war ihm zu gehören. Er hatte sie doch schon längst als sein Eigentum markiert.
Er half Janine dabei aufzustehen und zog ihr währenddessen diese störenden Klamotten aus. Die Augenbinde ließ er aber an Ort und Stelle. Langsam schob er sie zu dem Tisch hinter ihr und legte sie mit dem Rücken darauf ab. Er selbst kniete sich davor und stellte ihre gespreizten Beine auf seinen Schultern ab. Noch vor ein paar Wochen hätte Janine sich für eine Stellung unglaublich geschämt, aber bei Maurice fühlte sie keine Scham. Er durfte sie so sehen. Nur er. Er leckte sich über die Lippen und beugte seinen Kopf nach vorne. Er begann Janines Venushügel zu küssen und wanderte langsam abwärts. Als er das erste Mal an ihren Schamlippen saugte, krallte sie sich in seine Haare um seinen Kopf näher an ihr Lustzentrum zu drücken. Doch daraufhin lehnte er sich sofort zurück und schob bestimmt ihre Hände zur Seite.
„Das darfst du nicht Janine“, meinte er kalt.
Im Taumel der Lust hatte sie dieses Spiel vollkommen vergessen, als sie murmelte: „Tut mir Leid Maurice“
Schon bevor sie ihren Satz beendet hatte, hatte Maurice ausgeholt und ihr mit der flachen Hand zwischen die Beine geschlagen. Es war nicht fest gewesen, aber es hatte gereicht um Janine zu erschrecken. So was hatte er also mit Bestrafung gemeint. Es war ein eigenartiges Gefühl, aber es gefiel ihr. Eine Art…sinnlicher Schmerz. Sie hatte absolut keine Angst mehr vor Maurice.
„Es tut mir Leid Meister“, keuchte sie erregt.
„Schon besser“, flüsterte er und machte dort weiter, wo er aufgehört hatte. Er liebkoste ihre Mitte, bevor er sich zu ihrem Lustzentrum weiter tastete. Neckisch stieß seine Zunge ihre Lustperle an und Janine wand sich unter ihm. Um ihn noch mehr anzuspornen stöhnte sie zwischendurch hin und wieder ‚Ja, Meister!‘, woraufhin er sie schneller und fordernder befriedigte. Nur weniger Augenblicke später erlebte Janine den intensivsten Orgasmus ihres Lebens, der sie auch noch Minuten danach zittern ließ. Doch anders als sonst nahm Maurice sie nicht in den Arm, sondern griff nach ihren Klamotten, verschwand nach oben und ließ sie erneut alleine und nackt in der Dunkelheit zurück.
Nach einigen Tagen hatte Janine das Spiel mit Maurice perfektioniert. Sie musste ein paar Bestrafungen wegen Ungehorsams hinnehmen, aber nur um danach die beflügelsten Orgasmen aller Zeiten zu genießen. Es erregte ihn sie zu bestrafen, aber es erregte ihn noch mehr sie zu belohnen. Sie waren mittlerweile ein eingespieltes Team und Maurice ein langsam immer weiter. Gestern hatte er das erste Mal eine Reitgerte verwendet um sie zu züchtigen. Die Schlaufen auf dem Tisch waren mittlerweile abgerieben, weil er sie schon so oft dort festgeschnallt hatte, nur um danach hart und fest in sie zu stoßen. Sie gab sich ihm bereitwillig hin. Nach dem Spiel mit der Reitgerte hatte Maurice ihr ins Ohr geflüstert, dass sie nun nicht mehr weit von einem Umzug entfernt wäre. Janine ertrug es beinahe nicht mehr in dem kleinen, engen Raum. Sie freute sich darauf bald wieder etwas mehr Bewegungsfreiheit zu haben. Und vielleicht würde sich auch mal wieder eine Gelegenheit bieten sich anziehen zu dürfen. Sie schämte sich zwar vor Maurice nicht, doch wenn sie alleine war, trug sie doch lieber Kleidung. Doch das untersagte ihr Angebeteter ihr hier strengstens.
Sie hatte sich gerade wieder aufs Bett gelegt – mittlerweile fand sie sich hier im Dunkeln wirklich gut zurecht – als das Licht angeschaltet wurde. Sie erkannte Maurice bereits beim ersten Schritt auf der obersten Treppenstufe und wie gerufen eilte sie ans Gitter um dort auf ihn zu warten. Unterwürfig kniete sie sich dort hin und wartete mit gesenktem Kopf auf ihn. „Du kannst aufstehen Janine“, meinte er, nachdem er ihre Zelle betreten hatte.
„Danke Meister“, antwortete sie und erhob sich langsam. Interessiert betrachtete sie Maurice Hände. Er hatte einen kleinen Beutel dabei, sie konnte allerdings nicht erkennen, was sich darin befand. Sie würde sich aber hüten danach zu fragen. Sie wusste, dass sie das nicht durfte. „Heute habe ich etwas ganz Besonderes mit dir vor. Sozusagen als Abschlussprüfung vor deinem Umzug. Bist du bereit?“, fragte er fordernd. Janine war es gewohnt, dass sie bis zur Umsetzung nicht erfuhr, was er mit ihr vorhatte, aber sie vertraute ihm. So auch dieses Mal, also antwortete sie nur schlicht: „Ja, Meister“
„Gut. Leg dich auf den Tisch. Auf den Bauch. Aber nur den Oberkörper“, befahl er streng. Janine gehorchte ohne Zögern. „Leg die Hände auf den Rücken“
Sie spürte ein kratziges Seil, das Maurice um ihre Hände schlang und sie so hinter ihrem Rücken fixierte. Dann hörte sie das mittlerweile bekannte Geräusch, wenn er seine Hose öffnete. Doch kurz darauf ertönte ein weiterer Laut, den sie noch nie zuvor gehört hatte. Es klang wie ein ständig vibrierendes Hände, aber das konnte sie sich eigentlich nicht vorstellen. Vor allem nicht hier unten. Doch kurze Zeit später wurde ihr klar, was Maurice in dem Beutel mitgebracht hatte. Das vibrierende Geräusch näherte sich ihrer Körpermitte und schon kurz darauf spürte sie ein angenehmen Kribbeln zwischen ihren Beinen. Er hatte ihr tatsächlich einen Vibrator mitgebracht. Sie genoss das angenehm kühle Material, das sich gegen ihre Perle rieb. Sie fühlte, wie die Lust in ihr immer stärker wurde und sie verkrampfte ihre Hände an der Tischplatte. Maurice intensivierte seine Bearbeitung mit dem Lustgegenstand und glitt immer schneller zwischen ihren Beinen hin und her. Als er sah, dass Janine bereit war, zog er den Vibrator ein Stück zurück und führte ihn langsam, Millimeter für Millimeter in seine Lustsklavin ein. Janine schrie vor Lust, zuerst dachte sie, Maurice wäre in sie eingedrungen, doch schnell spürte sie die anhaltende Vibration. Er genoss den Anblick, der sich ihm bot. Seine Sklavin lag zuckend und ausgefüllt vor ihm und er dachte zunächst, dass er sich für sein Vorhaben gar nicht mehr zurück halten könnte. Doch schnell wurde er wieder klar im Kopf. Wenn Janine das Folgende überstehen würde, war sie wirklich bereit für das nächste Upgrade. Er griff erneut in die Tüte und holte eine Tube Gleitgel hervor. Den Vibrator beließ er derweil in Janine und achtete nur darauf, dass er tief genug steckte um nicht heraus zu fallen. Er gab sich einen Schuss Gleitgel auf die Hand und verrieb es in seinen Handinnenflächen. Dann wandte er sich Janine zu. Es war wichtig, dass sie ganz entspannt war, daher auch der Vibrator.
Vorsichtig tastete er sich an ihren Hintereingang heran. Er begann sie dort zu massieren, bevor er leicht mit einem Finger in sei eindrang. Janine zuckte zusammen. Noch nie hatte sie so etwas gefühlt. Und nie hätte sie gedacht, dass sie jemand einmal dort berühren würde. Aber es fühlte sich gut an.
Als von Janine kein Protest kam, fuhr er fort sie zu weiten. Es schien so als wolle sie ihn bereitwillig in sich aufnehmen, so leicht ging es. Und schon bald traute er sich es mit seiner pulsierenden Erregung zu versuchen. Er ließ sich Zeit und sein Glied drang immer tiefer ein. Janine stöhnte und drückte sich ihm entgegen. In ihr konnte er das Pulsieren des Vibrators spüren. Er hielt kurz inne und genoss ihre angenehme Enge. Dann begann er vorsichtig sich vor und zurück zu bewegen. Janine versuchte mit ihrem Becken seine Bewegungen nachzuahmen. Sie bewegten sich wie eine Einheit, am Anfang langsam, doch dann immer schneller und schneller. Ihre Enge trieb Maurice beinahe in den Wahnsinn und er konnte schon ein heißes Kochen in sich spüren. Janine wurde mutiger und presste ihn immer fordernder in sich. Ihr Becken bewegte sich wild gegen seines. Mit einem lauten Schrei ergoss er seine Lust in ihr und wenig später folgte auch Janine. Schwer atmend lag er über ihr und keuchte ihr seine Lust ins Ohr. Er konnte es immer noch nicht fassen, dass sie das alles mit sich anstellen ließ. Aber wenn er so weit gehen konnte, würde sie sicherlich bei anderen Dingen auch noch zustimmen. Und damit hatte sie sich den Einzug in das richtige Zimmer mehr als verdient.