In der Fruchtbarkeitsklinik vom Freund der Mutter geschwängert Teil 1 (Einleitung)

„Und, was sagt der Test?“, fragte Michael der geduldig vor der Badezimmertür wartete. Seine Frau hatte sich vor 15 Minuten ins Bad verzogen um – mal wieder – einen Schwangerschaftstest zu machen, jetzt antwortete sie nicht mehr… „Komm schon, spann mich nicht auf die Folter!“, versuchte er Iris herauszulocken. Doch eigentlich wusste Michael das Ergebnis schon. Der Test war wohl mal wieder negativ. Seit fast zwei Jahren versuchten sie jetzt schon ein Kind zu bekommen und es klappte einfach nicht. Endlich öffnete Iris die Badezimmertür und sah bedrückt aus. Michael schloss seine Frau sofort in die Arme und sagte nichts. Er war von Schuldgefühlen zerfressen, denn laut der Frauenärztin war bei Iris alles okay es musste also an ihm liegen. Die Gewissheit seiner Frau kein Kind machen zu können ließ Michael immer mehr daran zweifeln, dass er der richtige Mann für sie war. Eigentlich war ihre Ehe nahezu perfekt. Sie hatten vor kurzem gebaut und wohnten nun in einer schönen Doppelhaushälfte mit Garten. Michael hatte einen sicheren Job als Busfahrer und seine Frau Iris arbeitete halbtags in einer Firma für Buchhaltung. Das Paar hatte keine finanziellen Probleme, niemand in der Familie war schwer krank und die Ehe lief wirklich harmonisch. Doch zum wirklichen Glück fehlte eben noch ein Kind. Manchmal nagten die Gefühle der Minderwertigkeit, aufgrund seiner vermeintlichen Zeugungsunfähigkeit, so sehr an Michael, dass er nicht schlafen konnte. Er fragte sich immer öfter ob seine Frau ihn deswegen eines Tages verlassen würde und zu einem Mann gehen würde, der es schaffte ihr ein Kind zu machen. Für Michael stand fest, er musste etwas unternehmen um Iris diesen Wunsch zu erfüllen.

In einem Gespräch mit seiner Schwiegermutter Petra schüttete Michael der gestandenen Dame sein Herz aus und erzählt von den Problemen, die die junge Ehe überschatteten. Petra überlegte kurz „Nun…“, sagte sie und machte eine nachdenkliche Pause, als würde sie sich den Vorschlag den sie jetzt machen wollte lieber zwei Mal überlegen… „ich habe da jemanden kennen gelernt. Mein neuer Freund quasi… bisher wollte ich ihn euch noch nicht vorstellen weil ich nicht wusste ob es was festes wird, aber auf jeden Fall heißt er Jens und arbeitet als Arzt in einer Fruchtbarkeitsklinik. Wenn das Thema künstliche Befruchtung für euch überhaupt in Frage kommt…“, sagte Petra und unterbrach ihren Monolog noch einmal um Michaels Reaktion abzuwarten bevor sie fort fuhr „dann kann ich ihn mal nach einem Termin fragen. Er kann da sicher was machen und Iris kurzfristig dazwischen schieben. Vielleicht findet sich ja auf diesem Weg eine Lösung für euer Kinderproblem“, erklärte Petra mit einem Lächeln. Michael überlegte kurz. Die Vorstellung, dass das Sperma eines fremden Mannes seine Frau befruchten würde, weil er selbst nicht dazu in der Lage war löste in ihm einerseits das Gefühl von Minderwertigkeit und Scham aus, doch auf der anderen Seite liebte er seine Frau so sehr, dass er bereit war ihr den Kinderwunsch zu erfüllen egal was er dazu tun müsse und wie unangenehm es für ihn selbst werden würde. Er beschloss am Abend mit Iris über den Vorschlag der Mutter zu sprechen… 

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